Stiftung Dr. Jenny De la Torre Castro Vorstand Mitgliedschaften Geschichte Finanzberichte Satzung
Jenny De la Torre Stiftung
Pflugstraße 12
10115 Berlin

Arztpraxis
Telefon 030 / 2888 4598 -2

Speisenversorgung
Telefon 030 / 2888 4598 -5

Kleiderkammer

Telefon 030 / 2888 4598 -6

Stiftung/Verwaltung
Telefon 030 / 2888 4598 -0
> Flyer downloaden > Flyer Stiftung downloaden > Spendenformular downloaden > Fotogalerie ansehen > Nehmen Sie Kontakt auf! > Google-Anfahrtslink

Satzung

Die Ziele der Stiftung

Präambel
Obdachlosigkeit ist in Berlin zum sozialen Problem geworden. Nach offiziellen Angaben leben rund 10.000 Menschen ohne festen Wohnsitz in der Hauptstadt. Die Dunkelziffer ist um vieles höher.

 

Mit zunehmender Dauer der Obdachlosigkeit verschlimmert sich der Gesundheitszustand von mittellosen Bürgern ohne festen Wohnsitz dramatisch. Die Notwendigkeit einer niedrigschwelligen, bedürfnisnahen und unbürokratischen medizinischen Versorgung dieser Menschen ist heute unbestritten. Die "Jenny De la Torre Stiftung" soll mit umfassender medizinischer, sozialer und psychologischer Betreuung dieser Not entgegentreten und das Ziel der Reintegration von Menschen ohne festen Wohnsitz in unsere Gesellschaft verfolgen.


§ 1 Name, Rechtsform, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Die Stiftung führt den Namen "Jenny De la Torre Stiftung"


(2) Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.


(3) Sie hat ihren Sitz in Berlin.


(4) Geschäftsjahr der Stiftung ist das Kalenderjahr.

§ 2 Stiftungszweck


(1) Zweck der Stiftung ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege sowie die Förderung mildtätiger Zwecke im Sinne des § 53 Abgabenordnung, insbesondere die Unterstützung von in Not geratenen Menschen ohne Ansehen der Person in Berlin, insbesondere von Menschen ohne festen Wohnsitz mit dem Ziel der Reintegration.

(2) Der Stiftungszweck wird verwirklicht durch die Förderung der ambulanten niedrigschwelligen medizinischen, sozialen und psychologischen Betreuung mittel- und obdachloser Menschen.

(3) Die Förderung erfolgt zunächst durch finanzielle Unterstützung bestehender Betreuungsprojekte. Sobald die Mittel der Stiftung es zulassen, erfüllt die Stiftung ihren Zweck auch durch eigene Betreuungsmaßnahmen und durch Einrichtung und Unterhaltung einer Anlaufstelle für diese Menschen, in der die Betreuung stattfinden kann.

§ 3 Steuerbegünstigung


(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

(2) Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

(3) Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

(4) Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben selbst oder durch eine Hilfsperson im Sinne des § 57 Abs. 1 S. 2 AO, sofern sie nicht im Wege der Mittelbeschaffung gemäß § 58 Nr. 1 AO tätig wird. Die Stiftung kann zur Verwirklichung des Stiftungszwecks Zweckbetriebe unterhalten.

§ 4 Stiftungsvermögen


(1) Das Stiftungsvermögen ergibt sich aus dem Stiftungsgeschäft.


(2) Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand dauernd und ungeschmälert zu erhalten und sowohl sicher als auch ertragreich anzulegen. Es kann zur Werterhaltung bzw. zur Stärkung seiner Ertragskraft umgeschichtet werden.


(3) Dem Stiftungsvermögen wachsen alle Zuwendungen zu, die dazu bestimmt sind (Zustiftungen).

§ 5 Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen
(1) Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus Zuwendungen, soweit diese nicht ausdrücklich zur Stärkung des Stiftungsvermögens bestimmt sind.

 

(2) Die Stiftung kann ihre Mittel ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, soweit dies erforderlich ist, um ihre steuerbegünstigten Zwecke nachhaltig erfüllen zu können und soweit für die Verwendung der Rücklage konkrete Ziel- und Zeitvorstellungen bestehen.

 

(3) Im Rahmen des steuerrechtlich Zulässigen können zur Werterhaltung Teile der jährlichen Erträge einer freien Rücklage oder dem Stiftungsvermögen zugeführt werden.

 

(4) Ein Rechtsanspruch Dritter auf Gewährung der jederzeit widerruflichen Förderleistungen aus der Stiftung besteht aufgrund dieser Satzung nicht.

§ 6 Vorstand

(1) Einziges Organ der Stiftung ist der Vorstand.

(2) Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Auslagen.


(3) Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern.

(4) Die Stifterin ist auf Lebenszeit bzw. bis zur Amtsniederlegung Mitglied und Vorsitzende des Vorstands. Solange sie dem Vorstand angehört, bestellt sie den Stellvertretenden Vorsitzenden und die anderen Vorstandsmitglieder. Nach Ausscheiden der Stifterin ergänzt sich der Vorstand durch Zuwahl und wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und ab der nächsten Amtszeit den Stellvertretenden Vorsitzenden.

(5) Der Vorstand hat eine Amtszeit von drei Jahren. Die Wahl der Amtsträger gilt für die laufende Amtszeit des Vorstands. Vorzeitig ausscheidende Mitglieder und Amtsträger werden nur für die laufende Amtszeit ersetzt. Wiederwahl ist zulässig.

(6) Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet nach Ablauf der Amtszeit oder bei Vollendung des 70. Lebensjahres. Das Vorstandsmitglied bleibt in diesen Fällen solange im Amt, bis ein Nachfolger bestellt ist. Das Amt endet weiter durch Tod und durch Niederlegung, die jederzeit zulässig ist. Von der Stifterin bestellte Vorstandsmitglieder können von dieser, andere Vorstandsmitglieder können durch einstimmigen Beschluss aller verbleibenden Vorstandsmitglieder jederzeit aus wichtigem Grunde abberufen werden. Ihnen ist zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

(7) Dem Vorstand sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrung in Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der Stiftung aufweisen. Ein Mitglied soll in Finanz- und Wirtschaftsfragen sachverständig sein.

§ 7 Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten nach Maßgabe der Satzung in eigener Verantwortung und führt die laufenden Geschäfte der Stiftung. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Die Mitglieder des Stiftungsvorstandes sind einzelvertretungsberechtigt. Im lnnenverhältnis vertritt die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes die Stiftung allein, für den Fall der Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.

(2) Der Vorstand hat im Rahmen des Stiftungsgesetzes und dieser Stiftungssatzung den Willen der Stifterin so wirksam wie möglich zu erfüllen. Seine Aufgaben sind insbesondere:

  • die Verwaltung des Stiftungsvermögens,
  • die Verwendung der Stiftungsmittel,
  • die Aufstellung eines Haushaltsplanes, der Jahresrechnung und des Tätigkeitsberichtes.

(3) Zur Vorbereitung und Ausführung seiner Beschlüsse und insbesondere der Wahrnehmung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen und Sachverständige hinzuziehen, soweit die Mittel der Stiftung dies zulassen.

§ 8 Beschlussfassung des Vorstandes

(1) Beschlüsse des Vorstandes werden in der Regel auf Sitzungen gefasst. Der Vorstand wird von der Vorsitzenden oder ihrem Stellvertreter nach Bedarf, mindestens aber einmal jährlich unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zu einer Sitzung einberufen. Sitzungen sind ferner einzuberufen, wenn zwei Mitglieder des Vorstandes dies verlangen. Bei einem mehr als dreiköpfigen Vorstand müssen mindestens drei Mitglieder des Vorstands dies verlangen.

(2) Ein Vorstandsmitglied kann sich in der Sitzung durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen. Kein Vorstandsmitglied kann mehr als ein anderes Vorstandsmitglied vertreten.

(3) Wenn kein Mitglied des Vorstandes widerspricht, können Beschlüsse im schriftlichen, fernmündlichen oder elektronischen Umlaufverfahren gefasst werden.

(4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung mindestens zwei Mitglieder, unter ihnen die Vorsitzende oder ihr Stellvertreter, anwesend oder vertreten sind. Bei einem mehr als dreiköpfigen Vorstand ist der Vorstand beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend oder vertreten sind. Ladungsfehler gelten als geheilt, wenn alle Mitglieder anwesend sind und niemand widerspricht. Bei Abstimmungen gemäß Absatz 3 gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend.

(5) Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern die Satzung nichts Abweichendes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, ersatzweise seines Stellvertreters den Ausschlag.

(6) Über die Sitzungen und Abstimmungen gemäß Absatz 3 sind Niederschriften zu fertigen und vom Sitzungsleiter und dem Protokollanten bzw. dem Abstimmungsleiter zu unterzeichnen. Sie sind allen Mitgliedern des Vorstandes innerhalb von sechs Wochen nach der Sitzung zur Kenntnis zu bringen. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten.

§ 9 Satzungsänderung

(1) Der Vorstand kann Änderungen der Satzung beschließen, wenn sie den Stiftungszweck nicht berühren und die ursprüngliche Gestaltung der Stiftung nicht wesentlich verändern oder die Erfüllung des Stiftungszwecks erleichtern.

(2) Der Änderungsbeschluss bedarf bei einem dreiköpfigen Vorstand der Zustimmung aller Mitglieder. Bei einem mehr als dreiköpfigen Vorstand bedarf der Änderungsbeschluss einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder des Vorstandes. Der Änderungsbeschluss bedarf, solange die Stifterin dem Vorstand angehört, ihrer Zustimmung.

(3) Beschlüsse über Änderungen der Satzung bedürfen der Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde. Sie sind mit einer Stellungnahme der zuständigen Finanzbehörde anzuzeigen.

(4) Ein solcher Beschluss kann entgegen § 8 (3) dieser Satzung nicht im schriftlichen, fernmündlichen oder elektronischen Umlaufverfahren gefasst werden.

§ 10 Zweckerweiterung, Zweckänderung, Zusammenlegung, Aufhebung

(1) Der Vorstand der Stiftung kann der Stiftung einen weiteren Zweck geben, der dem ursprünglichen Zweck verwandt ist und dessen dauernde und nachhaltige Verwirklichung ohne Gefährdung des ursprünglichen Zwecks gewährleistet erscheint, wenn das Vermögen oder der Ertrag der Stiftung nur teilweise für die Verwirklichung des Stiftungszwecks benötigt wird.

(2) Der Vorstand der Stiftung kann die Änderung des Stiftungszwecks, die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Aufhebung der Stiftung beschließen, wenn der Stiftungszweck unmöglich wird oder sich die Verhältnisse derart ändern, dass die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr sinnvoll erscheint. Die Beschlüsse dürfen die Steuerbegünstigung der Stiftung nicht beeinträchtigen.

(3) Beschlüsse über Zweckerweiterung, Zweckänderung, Zusammenlegung oder Aufhebung bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder des Vorstandes.

(4) Beschlüsse über Zweckerweiterung, Zweckänderung, Zusammenlegung oder Aufhebung werden erst nach Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde wirksam. Sie sind mit einer Stellungnahme der zuständigen Finanzbehörde anzuzeigen.

(5) Ein solcher Beschluss kann entgegen § 8 (3) dieser Satzung nicht im schriftlichen, fernmündlichen oder elektronischen Umlaufverfahren gefasst werden.

§ 11 Vermögensanfall

Im Falle der Aufhebung der Stiftung fällt das Vermögen an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder Körperschaft des öffentlichen Rechts in Berlin mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich für selbstlos gemeinnützige und/oder mildtätige/kirchliche Zwecke zu verwenden, die dem Stiftungszweck möglichst nahe kommen.

Ein solcher Beschluss ist bei einem dreiköpfigen Vorstand mit Zustimmung aller Mitglieder, bei einem mehr als dreiköpfigen Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder des Vorstands zu fassen.

§ 12 Stiftungsaufsicht

(1) Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des jeweils im Land Berlin geltenden Stiftungsrechts.

(2) Stiftungsaufsichtsbehörde ist die Senatsverwaltung für Justiz in Berlin.

(3) Die Stiftungsaufsichtsbehörde ist auf Wunsch jederzeit über die Angelegenheiten der Stiftung zu unterrichten. Mitteilungen über die Zusammensetzung des Vorstands sowie der Jahresbericht (Jahresrechnung und Tätigkeitsbericht) sind unaufgefordert vorzulegen.

§ 13 Inkrafttreten

Diese Stiftungssatzung tritt mit dem Tage der Genehmigung der Stiftungssatzung in Kraft.

Berlin, 12. Dezember 2002

Öffnungszeiten - Gesundheitszentrum für Obdachlose

Arztpraxis
Montag, Dienstag, Donnerstag 08:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch, Freitag 08:00 - 13:00 Uhr
Augenarzt
Dienstag 10:00 - 13:00 Uhr

Internist
Freitag 09:00 - 13:00 Uhr

Hautarzt
Montag und Donnerstag 10:00 - 13:00 Uhr


 
Orthopäde
Montag und Mittwoch 10:00 - 13:00 Uhr

Zahnarzt
Dienstag und Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr

Sozialberatung
Montag, Dienstag, Donnerstag 09:00 - 13:00 Uhr
Mittwoch und Freitag 09:00 - 12:00 Uhr
Psychologische- und Sucht/-beratung
Montag und Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr

Rechtsberatung
Mittwoch 12:00 - 13:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Friseur
Dienstag 09:30 - 12:00 Uhr

Fotograf
nach Vereinbarung

Kleiderkammer für Patienten
Montag, Dienstag, Donnerstag 09:00 - 14:00 Uhr
Mittwoch, Freitag 09:00 - 13:00 Uhr
Speisenversorgung für Paitenten
Frühstück: Mo - Fr 08:30 - 09:30 Uhr
Mittagessen:
Mo, Di, Do 11:30-14:00 Uhr / Mi. u. Fr. 11:30-13:00 Uhr
Montags-Café



Entgegennahme von Sachspenden
Montag bis Donnerstag 08:00 - 15:00 Uhr
Freitag 08:00 - 14:00 Uhr
Hier können Sie die Öffnungszeiten downloaden und ausdrucken
Mitglied Bundesverband Deutscher Stiftungen Mitglied Paritätische Gesamtverband